Oranienstraße 25
10999 Berlin

Ausstellungsraum:
Täglich 12–19 Uhr
Mi–Fr bis 20 Uhr

Kunstvermittlung 2017

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Die diesjährige Kunstvermittlungs-Stipendiatin Stefanie Wiens setzt bei der Frage an, wer eigentlich Kunst vermittelt. Um welche Personen handelt es sich für gewöhnlich und wie verändert sich die Perspektive, wenn dies Menschen mit Behinderung sind? Das Angebot, das Stefanie Wiens erarbeitet hat, richtet sich zunächst an die Vermittlerinnen – an Frauen, die sich mit den in der nGbK ausgestellten Werken auseinandersetzen und eigene Vermittlungsstrategien entwickeln wollen. Gemeinsam mit den Besucher_innen nähern sie sich der Kunst auf neuen Wegen.
Stefanie Wiens ist Kulturmanagerin und -vermittlerin mit Schwerpunkt Inklusion. Sie forscht einerseits theoretisch zum Thema “Inklusives Museum“ (nominierte Masterarbeit, Evaluationsangebot “Inklusives Museum“ mit der GETEQ) und setzt andererseits praktisch um (ehemaliges Projekt “Neue Perspektiven gewinnen!“ und aktuell „Platz da!“). Stefanie Wiens ist freiberuflich für verschiedene Träger tätig und hält regelmäßig Vorträge.
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Verfolgen Sie die Aktivitäten von »Platz da!« auch hier: www.platzda.berlin


Termine:


In der Ausstellung "Queerhana im Kontext autonomer Bewegungen in Israel/Palästina von 2001-2009"

Sonntag, 2. Juli 2017, 14-16 Uhr
Platz da: Kunst in der Shoah!
Die Kunstvermittlerin Katrin Dinges spricht am Beispiel des Videos über die Bau-Familie in der aktuellen Ausstellung über Kunst als Überlebensstrategie in der Shoah.
Joseph Bau, ein Überlebender des Konzentrationslagers Placzow., war Grafiker und Poet. Eine der Botschaften, die er seinen beiden Töchtern mit auf den Weg gab, lautete: Lachen ist die beste Medizin. Getreu diesem Motto bringen die Bau-Schwestern mit ihrem Kabarett die Menschen zum Lachen. In der Ausstellung „THIS IS A FREE ZONE Queerhana im Kontext autonomer Bewegungen in Israel/Palästina von 2001-2009“ spricht Katrin Dinges mit den Workshop-Teilnehmer_innen über die Kraft der Botschaften der Bau-Familie.

Begrenzte Teilnehmer_innenzahl. Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Samstag, 1. Juli 2017, 14-16 Uhr
Platz da: Silja sensibilisiert!
Silja Korn hat eine eigene  Art, Kunst zu vermitteln und zu verstehen. Die blinde Kunstvermittlerin  nähert sich der Ausstellung über die innere Wahrnehmung (eigene Bilder im Kopf). In ihrem Workshop möchte sie den Besucher_innen eine “sichere Zone“ bieten, in der sie die Möglichkeit haben, die Ausstellung auf einer anderen Sinnesebene zu erleben. Silja ist der Ansicht, dass Kunstverständnis auch ein sehr persönliches Konstrukt in uns selbst ist.
 
Begrenzte Teilnehmer_innenzahl. Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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In der Ausstellung „Dreams&Dramas. Law as Literature“

30. März 2017, ab 16.30 Uhr
und
4. Mai 2017, ab 16 Uhr
Platz da: Hilde häkelt!

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Hildegard Wittur hat aus ihrer Sicht auf das Kunstwerk  "jus soli - the right of soil" von Anca Benera und Arnold Estefan eine erstaunliche Performance entwickelt. Die Künstlerin mit Lernschwierigkeiten verstand die Idee die Fahnen der Geburts- und Herkunftsländer aufzudröseln und als Fadenknäuel zu reduzieren so: Alle Flaggen und Menschen sind aus dem selben Material gemacht.
Aber ihr stellte sich auch die Frage: Warum haben Sie denn dann daraus nichts Neues gemacht?
Was Sie damit meint, können die Besucher_innen in der Ausstellung „Dreams&Dramas. Law as Literature“ erleben.