Oranienstraße 25
10999 Berlin

Ausstellungsraum:
Täglich 12–19 Uhr
Mi–Fr bis 20 Uhr

77□13

Politische Kunst im Widerstand in der Türkei
Ausstellung, Publikation
4. Juli - 30. August 2015

artıkİşler, Aklın Takılması -Haunted Reason - 2012
artıkİşler, Aklın Takılması -Haunted Reason - 2012

 

artıkişler, Aytunç Akad, bak.ma, Barış Doğrusöz, Berat Işık, CANAN, Cem Dinlenmiş, Cengiz Tekin, Cihangir Duyar, Demet Taşpınar, Devrimci Yol Arşivi, Ekim Ruşen Kapçak, Erkan Özgen, Hüseyin Karabey, Mülksüzleştirme Ağları, Murat Akagündüz, Nalan Yırtmaç, NarPhotos, #occupygezi architecture, Sencer Vardarman, Şener Özmen, TÜSTAV

Das Ausstellungsprojekt nimmt zwei Hochphasen des sozialen Widerstands in der Türkei, den 1. Mai 1977 sowie die Gezi-Proteste 2013, als Ausgangspunkte. Reflektiert werden die ästhetischen Besonderheiten von Selbstdarstellungen, Repräsentationen sowie von Kommunikationsprozessen sozialer Bewegungen im öffentlichen Raum. Unter Berücksichtigung der sozialen, ökonomischen und kulturellen Dynamiken, die jene sozialen Bewegungen seit den 1968ern bis in die heutige Zeit beeinflussen, werden deren Kontinuitäten, Besonderheiten und Anknüpfungspunkte untersucht.

Ein wichtiger Faktor, der diese unterschiedlichen Schauplätze zusammenfügt, sind die Formen der Erinnerung: Schwindet der Widerstand, sorgen zurückgebliebene Plakate, Graffiti, Parolen oder Rhythmen dafür, dass das Erlebte ästhetisch präsent bleibt. Eingespeist in das kollektive Gedächtnis rufen diese Formen des Widerstands lebhafte Bilder hervor.
In der Ausstellung werden dokumentarische Momentaufnahmen vom sozialen Widerstand im öffentlichen Raum mit künstlerischen Reflexionen kontextualisiert. Mit Fotografie, Video, Installation, Malerei, Plakatkunst und Archivmaterial wird der Versuch einer assoziativen Dokumentation unternommen.
Das Projekt begreift sich als künstlerisch – wissenschaftlicher Rechercheprozess. Statt eines linearen Geschichtsverständnisses und dessen Repräsentation, werden die seit den 1968ern bis in unsere heutige Zeit entstandenen Brüche, Ereignisse, Verflechtungen, unerwartete Neuerungen sowie die sich hieraus manifestierenden künstlerischen und politisch-ästhetischen Kodierungen in den Vordergrund gerückt und zur Diskussion gestellt.

Ergänzend zur Ausstellung erscheint eine Publikation (ISBN: 978-3-938515-59-4) mit wissenschaftlichen, künstlerischen und literarischen Beiträgen in Wort und Bild.

Termine & Aktionswoche (24.7.-1.8. 2015)


Donnerstag 18 Juni 2015, 20 Uhr,
Filmforführung und Gespräche
Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V., Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

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Benim Çocugum [Mein Kind]

Can Candan | Türkei 2013 | DCP | OmE | 83 min
Anschließend Gespräch mit Can Candan und den Protagonist_innen

Der unabhängige türkische Filmemacher Can Candan zeigt in der Berlin-Premiere seinen aktuellen Dokumentarfilm Benim Çocugum / Mein Kind (TR 2013, 82'). Official website: www.mychilddocumentary.com

Im Film kommen mutige Eltern zu Wort: Eltern von schwulen, lesbischen, bisexuellen und transidentitäteren (LGBT) Kindern aus Istanbul, die in der Gesellschaft jegliche Form von Marginalisierung erfahren. Im Jahr 2008 haben sie LISTAG gegründet - eine Familieninitiative, die nicht nur für ihre Kinder einsteht, sondern mittlerweile offen für die Rechte von LGBT-Personen in der Türkei kämpft. Für die Berlin-Premiere werden der Regisseur und die Protagonist_innen des Films anwesend sein.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg Stiftung und dem Verein Gladt e.V.
http://www.gladt.de/


Freitag 03 Juli 2015, 19 Uhr,
Eröffnung

Samstag 04 Juli 2015, 17 Uhr,
Künstlerin-Gespräch mit CANAN
(Deutsch/Türkçe)

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Die Künstlerin CANAN, die mit zwei Werken in der Ausstellung vertreten ist, arbeitet in feministischer Tradition. Mit ihren Arbeiten blickt sie nicht nur kritisch auf das große gesellschaftliche System, in das das Subjekt verstrickt ist, sondern stellt gerade auch das Persönliche in den Fokus und blickt hinter die öffentliche Fassade auf die ganz privaten Abgründe. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten bilden persönliche Geschichten. Wie in ihrer Arbeit „Nazar Değdi Dünyama - It was worth the evil eye into my world“ , einer Plakataktion 2011 ursprünglich für den öffentlichen Raum konzipiert, setzt sie sich mit häuslicher Gewalt und Missbrauch auseinander und provoziert mit ihrer Offenlegung der Missstände die türkische Gesellschaft. Die Arbeit „Femina“ von 2014 kommentiert ihre feministische Position betont plakativ. Sie liest sich wie ein tragisch ironischer Kommentar über die immer noch bestehende Notwendigkeit für die Gleichberechtigung aufzubegehren. Stolz trägt die nackte Frau die Flagge des feministischen Widerstandes, im symbolischen Lila eingefärbt. Ein etwas anderes „Werbe“ - Plakat, ganz im Sinne von „the personal is political“….
(Auszug aus Eva Liedtjens "Eine Ausstellung", aus dem Buch "77#13 - Politische Kunst im Widerstand in der Türkei", nGbK 2015 S. 234 ff)


Freitag 24 Juli 2015, 20 Uhr,
Podiumsdiskussion: Independent Cultural Spaces in Turkey and Germany
nGbK / In englischer Sprache

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Asena Günal (DEPO), Çağla İlk (Präsidium nGbK) und Zeyno Pekünlü
In den letzten Jahren sind in der Türkei vermehrt unabhängige Institutionen und Vereine entstanden, die sich Kunstförderung/-vermittlung zur Aufgabe machen. Erfahrungen, Reflektionen und Ideen werden an diesem Abend von führenden Vertreter_innen aus diesen Bereichen in der Türkei und in Deutschland  ausgetauscht.


Samstag 25 Juli 2015, 20 Uhr,
Zeyno Pekünlü: Lecture Performance „At The Edge Of All Possibles“
nGbK / In englischer Sprache

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Oftmals folgt eine Bilderflut von Videos und Fotografien den Protesten auf der Straße. Es sind jedoch die persönlichen Geschichten der Einzelnen und das erlebte Gefühl, die den Widerstand und Aufstand lebendig halten. Die emotionalen Aspekte der -ebenfalls medial überpräsenten- Proteste im Gezi-Park 2013 stehen im Fokus dieser Performance. Zeyno Pekünlüs Erzählungen holen das Erlebte wieder aus dem Vergessen zurück.


Sonntag 26 Juli 2015, 20 Uhr,
LGBTI* in der Türkei: Gespräch + Kurzfilmabend
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung, der nGbK und GLADT e.V.

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im Hof der nGbK

20 Uhr: Gespräch (Deutsch + Türkisch, mit Simultanübersetzung)
Mit Wasserwerfern gegen Regenbogen - Zum Stand der LGBTIQ-Bewegung in der Türkei
Mit: Barış Sulu, LGBTI*-Aktivist und erster offen schwuler Parlamentskandidat in der Türkei und Kristian Brakel, Büroleiter der Heinrich Böll Stiftung in Istanbul
Der Kampf um die Rechte nicht heteronormativ lebender Menschen in der Türkei hat seit den Gezi-Protesten, bei denen LGBTI*-Aktivist_innen Seite an Seite mit anderen Protestierenden auf die Barrikaden gingen, neuen Auftrieb erhalten. Obwohl in der Türkei Homosexualität nicht unter Strafe steht, sind Repressionen an der Tagesordnung. So wurde die letzte Pride-Parade in Istanbul von der Polizei mit Wasserwerfern aufgelöst. Gleichzeitig ist mit  der links-kurdischen Partei HDP zum ersten Mal eine Partei im Parlament vertreten, die Forderungen nach mehr Rechten für LGBTIQ aufgreift. Wie ist der Stand der LGBTIQ-Bewegung in der Türkei, wie hat sich die öffentliche Wahrnehmung verändert und vor welchen Herausforderungen stehen die Aktivist_innen in der Türkei? Zu diesen und anderen Fragen diskutieren wir mit Barış Sulu, dem ersten offen schwul lebenden Parlamentskandidaten der Türkei.

21 Uhr: LGBTI Kurzfilmabend (90 min., alle Filme werden mit englischen Untertiteln gezeigt)

Die LGBTI-Bewegung in der Türkei ist schon seit langem ein exotisches Sujet für viele heterosexuellen/Cisgender-/weißen europäischen Filmemacher_innen, Künstler_innen, Fotograf_innen und Journalist_innen. Die Macht der Produktion von Bildern und Wissen liegt oftmals in der Hand von Menschen, die nicht mit der Bewegung verbunden sind und sozial privilegierten Bevölkerungsschichten angehören. Somit wird die LGBTI-Bewegung ohne eigenes Mitwirken immer wieder aus einer orientalistischen, islamophoben und viktimisierenden Perspektive dargestellt. Mit der zunehmenden Stärkung der Bewegung seit Anfang der 2000er Jahre nahmen Aktivist_innen die Kameras selbst in die Hand und begannen diese Dynamik aufzubrechen. Für die Ausstellung 77□13 Politische Kunst im Widerstand in der Türkei präsentiert GLADT e.V. vier Filme, die herausstehen indem sie die Macht der Bilder und der Kunst als Form des Widerstands zurückerobern.
 
Travestiler
R: Aykut Atasay, 2007, 12’
Travestiler [Transvestiten] ist eine Mockumentary, die mit der Repräsentation von Trans*frauen in gängigen Dokumentarfilmen spielt. Sie verstört, bringt zum Lachen und wirft Fragen auf. Der Film zeigt alles, was man schon immer über „Transvestiten“ wissen wollte.
*Warnung: enthält explizite Szenen physischer Gewalt.
[!f Istanbul Unabhängiges Filmfestival, Radikal Viewers Award, 2008]
 
PembeGri
R: Emre Yalgın, 2008, 28’
PembeGri [PinkesGrau] beginnt mit einer Zugreise, die die Entstehungsgeschichte von Pembe Hayat, einer LGBT-Solidaritätsorganisation, erzählt. Die Aktivist_innen spielen sie selbst in Form eines Theaterstücks nach. Die Zugfahrt wird zu einer Reise, in der wir dem Leben und den Kämpfen von Transaktivist_innen begegnen.
 
#direnayol
kanka productions, 2015, 20’
#direnayol ist ein Dokumentarfilm, der die Erfahrungen der LGBT Block-Aktivist_innen während der LGBTI Pride 2013 in Istanbul begleitet. Die Pride fand unmittelbar nach den Gezi-Aufständen statt. Wir zeigen eine Vorabversion (exklusiv für diese Veranstaltung geschnitten).

Kırık Beyaz Laleler
R: Aykan Safoğlu, 2013, 24’
Kırık Beyaz Laleler [Off-White Tulips] ist ein Video-Essay in Form eines fiktionalen Dialogs mit dem einflussreichen amerikanischen Schriftsteller James Baldwin. Auf innovative Weise bewegt er sich an der Grenze zur Autobiografie: Fotos, Postkarten und Zeitungsausschnitte zeugen von den Aufenthalten des Schriftstellers in Istanbul.
[Großer Preis der Stadt Oberhausen – Int. Kurzfilmtage Oberhausen]

 

           


Montag 27 Juli 2015, 19 Uhr,
Podiumsgespräch mit kurdischen Künstlern der Ausstellung
Eine Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung

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nGbK / Türkisch mit deutscher Simultanübersetzung

Sozialer Wandel und Politische Kunst in der Türkei

Podiumsgespräch mit kurdischen Künstlern aus der Ausstellung zu den Themen Gentrifizierung, Vergangenheitsbewältigung und politischer/künstlerischer Widerstand in der Südosttürkei.

Cihangir Duyar, Ekim Rusen Kapcak und Berat Isik
moderiert von Christian Bergmann (nGbK) und Asena Günal (Leiterin Galerie Depo Istanbul)

Geprägt durch die Kämpfe der kurdischen Bewegung steht keine Region der Türkei so sehr für den Widerstand wie der Südosten des Landes. Eine sowohl von staatlicher als auch von kurdischer Seite betriebene Brutalisierung des Bürgerkriegs hat tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Diskurse über die Notwendigkeit, dem Staat und seinen Strukturen zu misstrauen und Widerstand gegen Repression zu leisten, sind noch heute präsent. Dabei zieht sich die Frage, welcher Widerstand legitim und zielführend ist, auch durch die kurdische Bewegung. Einige der Widerstandsstrukturen weisen selbst repressive Tendenzen auf. Wie muss sich Widerstand vor dem Hintergrund der regionalen Entwicklungen und der stärkeren Repräsentation im Parlament verändern? Welche Rolle spielt die Kunst im Widerstand? Darüber sprechen wir mit kurdischen Künstlern aus der Türkei.


Dienstag 28 Juli 2015, 19 Uhr,
Kurzfilm und Gespräch
nGbK / In englischer Sprache

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"Holding Up the Photograph" zeigt eine Auswahl von Zusammenschnitten von Gesprächen, die vom Hakikat Adalet Hafiza Merkezi (Truth, Justice and Memory Center) archiviert und ausgewertet werden. Es handelt sich um Interviews mit Angehörigen von Opfern staatlich gesteuerten Verschwindenlassens in der Türkei.

Im Anschluss: Özlem Kaya (Hafiza Merkezi) im Gespräch mit Eva Liedtjens (Projektgruppe 77-13, nGbK)


Mittwoch 29 Juli 2015, - 31. Jul. 2015,
Karikatur Workshop mit Cem Dinlenmis
Anmeldung erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Mittwoch - Freitag, 29.-31.Juli 2015, 10-18h
Cem Dinlenmis ist in der Türkei bekannt als Kolumnist der wöchentlich erscheinenden "Penguen" Humor-Zeitschrift. Die ironisch-bissigen Kommentare über das Zeitgeschehen sind bedeutende Dokumente der jüngeren Geschichte der Türkei und eine Metapher für freie Meinungsäußerung. Interessierte Zeichner_innen sind eingeladen, unter seiner Anleitung neue Arbeiten zu entwickeln.

nGbK / In englischer und türkischer Sprache


Donnerstag 30 Juli 2015, 20 Uhr,
Filmscreening: Ben Uçtum Sen Kaldin
fsk Kino (Berlin-Premiere)

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"Ben Uçtum Sen Kaldin"
Mizgin Müjde Arslan, 2012
mit anschließender Debatte mit Özay Sahin (Kamerafrau)
Diese bewegende Dokumentation begleitet Mizgin bei ihrem Versuch, Kontakt zu ihrem lange verlorenen Vater aufzunehmen. Die Suche führt Mizgin von der Türkei in den Irak und erlaubt ihr das Wieder-Anknüpfen an alte Familienbeziehungen – auch wenn sie andere unwiederbringliche Verwandtschaften loslassen muss.


Freitag 31 Juli 2015, 20 Uhr,
Kurzfilmabend
nGbK / Alle mit englischen Untertiteln

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Derya Durmaz Mother VirginNo More/ Gri Bölge (TR 2015, 7’, OmeU)

Manchmal hat ein Lächeln dramatische Folgen. Beklemmend eintönig piept das EKG, als eine junge Frau sich wegen eines körperlichen Problems in einer Klinik untersuchen lässt. An ihrem Bett wacht ihre streng blickende Mutter. Als sie ihrer Tochter die Details der nächsten Untersuchung erklärt, steht auf einmal eine unangenehme Frage in Raum: Hatte sie schon einmal Sex? Wie immer, wenn sie nervös ist, beginnt die Tochter zu lächeln. Die Mutter weiß, was das heißt. Für sie ist es ein Schock. Zwischen Mutter und Tochter ist etwas für immer zerstört. Schlagartig lässt sich erahnen, unter welchem Druck junge Frauen in Kulturen stehen, in denen Jungfräulichkeit als Tugend wahrgenommen wird.

 

Ross Domoney From Gazi to Gezi (GB/TR 2013, 20’, OmeU)

‘Gazi to Gezi – ein Steinwurf entfernt’ ist eine poetische Entdeckungsreise durch die Gezi-Proteste in Istanbul, Europas größter Metropole am Bosporus. Eine heterogene Mischung an Stadtbewohner_innen kam während der Aufstände im Sommer 2013 zusammen, um gegen die Polizei und deren errichtete Barrikaden im Taksim-Park zu kämpfen. Der Film ist aus der Perspektive der Erinnerung eines Pflastersteins erzählt und versucht eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und dem Jetzt zu schaffen – in einer filmischen Form, die sich zwischen Non-Fiktion und Fiktion bewegt.

 

Hüseyin Karabey Cell A(TR 2012, 16’, OmeU)

Gizem – eine junge Frau in Isolationshaft eines F-Typ Gefängnisses in der Türkei, versucht gegen das Schwinden ihrer Erinnerungen anzukämpfen.

 

Canan Turan KIYMET (D/TR/GB 2012, 26’, OmeU)

Dies ist ein Film über meine Großmutter. Ihr Name ist Kiymet – das bedeutet „Wert“ auf Türkisch. Sie war die erste Person in unserer Familie, die ihr Dorf verlassen hat, um nach Deutschland zu emigrieren. Ich habe eine Menge von ihr gelernt – als Mutter, Aktivistin und Arbeitsmigrantin. Nach mehr als 40 Jahren hat sie sich von meinem Großvater scheiden lassen, den sie damals vor der politischen Verfolgung in der Türkei bewahren konnte, weil er als Sozialist für die Rechte der Armen und Landarbeiter_innen einstehen wollte.

 

DÎJLE (Tigris) D: Ali Özkan, Arif Temel(TR2014, HD, 19:46’)

Dîjle (Tigris) dokumentiert das Leben, das entlang des Flussbettes fortlaufend zerstört wird. Der Kurz-Dokumentarfilm folgt dem Flusslauf von Diyarbakır zum Hazar See, der Quelle des Tigris, und erzählt dabei eine Road Story derjenigen, die schon seit Jahrzehnten mit dem Fluss leben.

 

Hala -The Paternal Aunt, D: Veysel Akasahin(TR 2012, 20')

Nachdem sie ihre Eltern verloren hat, entscheidet sich Hala, eine transsexuelle Frau, wieder in ihr Heimatdorf zurückzukehren. Der Kurz-Dokumentarfilm Hala - The Paternal Aunt begleitet sie dabei, wie sie Gefühle des Glücks, der Hoffnung, Enttäuschung und Einsamkeit erlebt.

 


Samstag 01 August 2015, 17 Uhr,
Gespräch: Gezi-Blogger Erkan Dinar
nGbK / In deutscher Sprache

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Erkan Dinar berichtete während der Gezi-Proteste in einem deutschsprachigen Blog über die Ereignisse in Istanbul.

- im Gespräch mit Pablo Hermann (Projektgruppe 77-13, nGbK)


Sonntag 30 August 2015, 12-19 Uhr,
letzter Ausstellungstag



Finden Sie das gesamte Programm hier [...]

 

Partner_innen:
taz.jpg

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nGbK-Projektgruppe:
Jan Bejšovec, Christian Bergmann, Zülfukar Ҫetin, Duygu Gürsel, Pablo Hermann, Ҫaǧrı Kahveci, Therese Koppe, Eva Liedtjens