
U10 Bahnhof Innsbrucker Platz, Rohbau, Foto: Francisco Queimadela
AUSSCHREIBUNG DES KÜNSTLERISCHEN IDEENWETTBEWERBS FÜR PROJEKTE IM BERLINER U-BAHNNETZ 2011
Für weitere Informationen klicken Sie hier […]
---------
Entlang der U10, einer nie in Betrieb genommenen U-Bahnlinie realisieren Künstler_innen seit Herbst 2009 Projekte, die sie in Zusammenarbeit mit BVG-Mitarbeiter_innen und anderen Expert_innen des Untergrunds erarbeiten.
So entwickelten die Soundkünstler Rae Spoon (CA) & Alexandre Decoupigny (D) beispielsweise mit BVGern Musikstücke aus Interviews mit Fahrgästen und spielten diese in U-Bahnhöfen. Auch Simon Grennan (UK) & Christopher Sperandio (USA), Hans Polterauer (AT), Roland Boden (D) und Katharina Heilein (D) realisierten künstlerische Projekte rund um die Geschichte(n) des Berliner Untergrunds.
www.u10-berlin.de
Roland Boden „Kronos Projekt“
Das Kronos Modell wird bis Ende 2010 als Dauerleihgabe im U-Bahn-Museum ausgestellt.
Eröffnung am 12.06.2010. Ort: U-Bahn-Museum, Olympia Stadion U-Bahnhof (U2).
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e-V.
Grit Ruhland, Hörspaziergang
Ende Juni bietet Grit Ruhland eine Führung durch Berliner U-Bahnhöfe an. Anhand verschiedener Übungen wird dabei die akustische Wahrnehmung der Umgebung geschärft, Geräusche und Klänge des Untergrundes werden bewusst erfahren und „gesammelt“.
U10 – Sonntagsspaziergänge
Spaziergänge von jeweils etwa vier Kilometern Länge orientieren sich räumlich und thematisch am einst geplanten Verlauf der Linie U10. Jede Etappe wird von ZeitzeugInnen, KünstlerInnen, AnwohnerInnen und UntergrundexpertInnen begleitet und kommentiert.
Evi Kruckenhauser „Stereo-Sehen“
Evi Kruckenhausers Videoarbeit „Stereo-Sehen“ wird voraussichtlich in einem Sonderzug auf der Linie der U2 zwischen Alexanderplatz und Wittenberg Platz gezeigt. Die Fahrgäste sehen auf Monitoren den exakten Verlauf der Zugestrecke in ihrer überirdischen Entsprechung. So führt parallel zur unterirdischen Tunnelfahrt die überirdischen Videofahrt quer über eine belebte Straße, durch eine Hauswand und mitten in ein Wohnzimmer hinein. In Zusammenarbeit mit der Abteilung „Koordination Betrieb/Technik“ der BVG.
Grit Ruhland „Geräusche Chor“
Im Geräusche Chor beschäftigen sich BVGerInnen und U-Bahnfahrgäste mit der Wahrnehmung, Verarbeitung und Interpretation von U-Bahn-Geräuschen. Der Chor erarbeitet zusammen mit der Künstlerin und einer Musikerin /Komponistin Übersetzungen, Stücke, Kanons und Gesten, die den vorgefundenen Geräuschen im Untergrund entsprechen und in U-Bahnhöfen live aufgeführt werden. TeilnehmerInnen werden gesucht!
Yuka Oyama und Axel Ruoff „Moderne Märchen im Berliner Untergrund“
Seit November 2009 fragen Yuka Oyama und Axel Ruoff BVGerInnen nach Erlebnissen, Phantasien und Gedanken, die sie bei Ihrer Arbeit haben. Ausgehend von den Antworten produzieren die Künstler Figuren und Requisiten für einen Kurzfilm, der ein magisches Bild des Berliner Untergrundes zeichnet.
In Zusammenarbeit u.a. mit der U-Bahn-Betriebsschule der BVG.
Katharina Heilein „Construction time again – Phase II“
Die Künstlerin setzt ihr Projekt zur Geschichte der U10 fort und baut seit April 2010 gemeinsam mit VerkehrsexpertInnen und Öffentlichkeit die gesamte Strecke der Linie U10 als Modell nach. Das U10-Modell wird 100 Meter lang sein und Audio-, Video- und Modellbaubeiträge von Planern, BVGerInnen und U-Bahn-Fans beinhalten. TeilnehmerInnen werden gesucht!
Endpräsentation: U-Bhf Schlossstrasse (U9), ungenutzter U10-Bahnsteig.
Termine und Information unter: www.u10-berlin.de/d-news.htm
Anmeldung zur Teilnahme an einzelnen Projekten oder Fragen an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
U10-von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück ist ein Projekt der NGBK Berlin, initiiert von Sofia Bempeza, Ania Corcilius, Jacopo Gallico, Eva Hertzsch und Adam Page, finanziert von der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten/ Kunst im Stadtraum und unterstützt von der BVG, dem Berliner Fenster und der Wall AG.




