neue Gesellschaft
für bildende Kunst

 

2020/21:

Ständige Vertretung

Das Rechercheprojekt rückt die Verarbeitung der gesellschaftlichen Umbrüche im Zuge der Transformationen in Deutschland ab 1990 ins Blickfeld. Zentrales Anliegen ist es, die Ästhetiken, die sich in diesem Kontext ausgeformt haben, zu untersuchen. In der DDR waren verschiedene künstlerische Formen der kritischen Bezugnahme auf gesellschaftliche Realitäten entstanden. Es soll untersucht werden, ob und wie diese auf die neue Situation angewendet wurden. Warum sind sie bis heute so wenig sichtbar? Welche Praktiken lassen sich heute wiederentdecken und fortführen?

nGbK-Projektgruppe: Bakri Bakhit, Elske Rosenfeld, Wenke Seemann, Andreas Rost, Anna Voswinckel