neue Gesellschaft
für bildende Kunst


Hund ist extra, Alexanderplatz U2, 1993, Foto: Hucky Porzner


60 Jahre Kunst im Untergrund
In den Jahren ab 1958 waren die Plakataktionen für die Hintergleisflächen der U-Bahnstation staatlich reglementiert. Im weiteren Verlauf zeugen Themenwahl und Umsetzung vom Bemühen der Künstler_innen, den U-Bahnhof Alexanderplatz vom Agitationsraum für politische Propaganda in einen Ort für künstlerische Beiträge zu gesellschaftlich relevanten Themen zu verwandeln. 1991 gründete sich die Arbeitsgruppe »Kunst statt Werbung« und 1993 realisierte die nGbK die Gruppenausstellung »Hund ist extra« auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz. Bis 2008 wechselten jährlich die Ausstellungen und künstlerischen Aktionen sowohl auf den Flächen hinter den Gleisen der U2 als auch auf dem Bahnsteig.

Nachdem die BVG die Werbeflächen auf den U-Bahnhöfen verkauft hatte, stand der Bahnsteig am Alexanderplatz nicht mehr für die Kunst zur Verfügung. Der Kunstwettbewerb veränderte sich: Die Standorte wechselten entlang des U-Bahnnetzes – nun nicht mehr ausschließlich unterirdisch – und auch die künstlerischen Formate wurden erweitert hin zu stärker konzeptionellen und intervenierenden Arbeiten.

Die Ausschreibung für 2019 wird im März veröffentlicht.

Alle Projekte der nGbK im Rahmen von "Kunst im Untergrund finden Sie in der Übersicht in unserem Online-Archiv [...]


Finanziert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Kunst im Stadtraum

Unterstützt von der BVG und der LOTTO-Stiftung Berlin