in touch – Goldrausch 2026
Sonderöffnungszeiten zur Berlin Art Week: Do–So 12–20 Uhr
Reguläre Öffnungszeiten (nach der Art Week): Di-So 12-18 Uhr, Fr 12-20 Uhr
Wie bleiben wir mit der gesellschaftspolitischen Realität in Berührung, ohne dabei die Verbindung zu uns selbst zu verlieren? Wie können wir an dem festhalten, woran wir glauben – selbst dann, wenn sich die uns umgebenden Systeme als fragil oder feindselig erweisen? in touch – Goldrausch 2026 präsentiert aktuelle Werke der fünfzehn in Berlin arbeitenden Goldrausch-Stipendiatinnen* 2026. Die Arbeiten setzen sich mit alltäglichen Formen der Kommunikation, des Widerstands und der Intimität auseinander, ebenso wie mit dem Wunsch nach Verbundenheit und Zugehörigkeit als einem oft unerfüllten Versprechen. Die Ausstellung versteht „Berührung“ als Ergänzung zum Sehen: als eine intime Geste, als eine grundlegende Art, Beziehungen zu knüpfen, und als ein wesentliches Element des künstlerischen Prozesses.
Die Arbeiten zeigen reale und traumartige Orte, beschäftigen sich mit Gemeinschaften, greifen Erinnerungen und persönliche Geschichten auf oder entwerfen alltägliche und imaginierte Objekte. In einer Zeit, in der künstlerische und kulturelle Infrastrukturen unter Druck stehen, setzt in touch ein Zeichen für den Erhalt und die Stärkung dieser Orte des Austauschs und der Solidarität. Tragfähige Strukturen zu schaffen, ist Kernidee des Goldrausch Künstlerinnenprojekts: Das einjährige Professionalisierungsprogramm fördert die öffentliche Anerkennung herausragender künstlerischer Positionen von Frauen / FLINTA. Seit 1989 hat das Programm mehr als 500 Künstlerinnen* begleitet und ein vielstimmiges Netzwerk geschaffen, das Verbundenheit, nachhaltige Professionalität und öffentliche Präsenz –insbesondere unterrepräsentierter Gruppen – stärkt.
Zur Ausstellung erscheinen 15 Broschüren, die einzeln sowie als Gesamtkatalog erhältlich sind. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Performance und Workshop-Programm.
Mit Arbeiten von: Kristina Kusmina Dreit, Jelena Fužinato, Jane Garbert, Rahel grote Lambers, Rezzan Gümgüm, Ksti Hu, Suah Im, Alma Itzhaky, Wiebke Mertens, Esther Rosenboom, Marie Salcedo Horn, Miriam Schmidtke, Daria Syvakos, Hyejeong Yun, Rosh Zeeba
Kuratiert von Maj Smoszna
Eine Kooperation der nGbK und des Goldrausch Künstlerinnenprojekts
Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus) und des Landes Berlin.
Medienpartner: taz / Im Rahmen der Berlin Art Week