neue Gesellschaft
für bildende Kunst

өмə

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Format: Ausstellung in Form eines fortlaufenden Kulturlabors

Budget: 59.992,68 Euro

Unter dem Projekttitel өмə wird eine Ausstellung verschiedener individueller und kollektiver Arbeiten von Künstler_innen, Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen of Color, die sich als Frauen, trans* und queer verstehen, vorgeschlagen. Während des Ausstellungszeitraums planen wir ein fortlaufendes Kulturlabor, das Performances, Lesungen, Theaterlesungen, kollektives Alleinsein und Spaziergänge sowie andere Formen der Interaktion zwischen den Teilnehmer_innen und auch zwischen den Teilnehmer_innen und der Öffentlichkeit umfassen wird. Die Ausstellung und das Labor werden sich mit Themen wie Rassismus, Identität und der kolonialen und imperialistischen Vergangenheit und Gegenwart Russlands auseinandersetzen. Das Hauptziel besteht darin, über diese Probleme zu sprechen und auch die Homogenisierung Russlands oder gar der ehemaligen UdSSR generell im Westen anzusprechen.

Die Menschen, die an dem Projekt teilnehmen werden, haben öffentliche Ausgrenzung aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Nationalität oder ihres Geschlechts erfahren. Das Experimentieren im Rahmen eines Labors wird es uns ermöglichen, nach neuen Ansätzen für das Gemeinsame zu suchen. Diese neuen Ansätze werden die Frage aufwerfen, wie das scheinbar widersprüchliche Ziel umgangen werden kann, lokale, nationale und geschlechtsspezifische Identitäten gleichzeitig hervorzuheben und aufzulösen und dabei ihre Vielfalt und Einzigartigkeit, aber auch ihre Fluidität und Verbundenheit zu veranschaulichen.