neue Gesellschaft
für bildende Kunst

re:Touch

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Format: Ausstellung, begleitende Veranstaltungen und digitale Dokumentation/Video des gesamten Prozesses

Budget: 58.280,20 €

Während die gegenwärtige Realität ein düsteres Bild von der Zukunft zeichnet, sind zahlreiche kulturelle und künstlerische Werke und Alltagspraktiken nach wie vor in der Lage, transformative Ideen und Praktiken der Erholung und Hoffnung hervorzubringen. Daher schlägt re:Touch vor, Berührung in physischen, politischen, ethischen und ästhetischen Kontakten auf solidarische und erholsame Weise neu zu denken. Ausgehend von der Historizität der Berührung wird re:touch als Ausdruck der vielfältigen und sich dynamisch verändernden Neudefinitionen des körperlichen und emotionalen Kontakts zwischen Menschen und zwischen Mensch und Natur verstanden. Ziel ist es, gemeinsam mit Künstler_innen, Denker_innen, Praktiker_innen und anderen Kulturschaffenden verschiedene Fragen im Zusammenhang mit dem Rückgewinnungspotenzial von "re:touch" zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird ein offener Aufruf an Kunstschaffende aus unterschiedlichen Praktiken, verschiedenen Ecken der Welt und unterschiedlichen taktilen Geschichten veröffentlicht. Zu den konkreten Ergebnissen des Projekts können unter anderem Workshops, Spoken Word Abende, Filmvorführungen und verschiedene Performances gehören, die parallel zur In-/Outdoor-Ausstellung stattfinden werden.


Sena Başöz, The Box, 2020 (Selected by Istanbul Modern, Turkey)