neue Gesellschaft
für bildende Kunst

CrimScapes: Navigating European Landscapes of Criminalisation 

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Format: Ausstellung, Symposium, Publikation

Budget: 59.855,60 € (Projekt: 52.721,20 €; Publikation: 7.134,40 €)



Das Projekt CrimScapes betrachtet die globale Politik der Kriminalisierung, Strafbarkeit und Sicherheit durch einen Trilog zwischen Kunst, Wissenschaft und Aktivismus. CrimScapes bezieht sich hier auf Landschaften der Kriminalisierung: In Europa kann man heute eine zunehmende Mobilisierung des Strafrechts, Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung und Vorstellungen von (Il)Legalität beobachten. Um uns kritisch mit diesen Veränderungen auseinanderzusetzen, erforschen wir, Ethnograph_innen, Aktivist_innen, Kurator_innen und Künstler_innen, wie sich verschiedene Gruppen von Akteuren in den Unsicherheitsfaktoren bewegen, die sieben sorgfältig ausgewählte Bereiche der Kriminalisierung ausmachen: Sexarbeit, Abtreibung, Hassreden, Seenotrettung, Frauengefängnisse, HIV/AIDS und Drogenkonsum. 
Diese Erkundung wird die Rekrutierung zusätzlicher Künstler-Aktivist_innen nach sich ziehen, die gemeinsam eine Kombination aus Forschungsergebnissen und künstlerischen Arbeiten und Interventionen entwickeln und weiter verfeinern, um über die soziale und kulturelle Politik der Kriminalisierung in der heutigen Zeit zu reflektieren. 
Wir schlagen drei kreative Möglichkeiten vor, durch die die nGbK solche transdisziplinären und transmedialen Reflexionsformen ermöglichen kann:  I) eine Ausstellung, II) ein Symposium und III) ein begleitender Katalog in Form einer Graphic Novel.