neue Gesellschaft
für bildende Kunst

40 Jahre Künstlerinnengruppe SCHWARZE SCHOKOLADE 1982-2022
– eine phantastische Reise zu neuen Ufern der Kunst

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Format:  Ausstellung, Filme, Konzert, Kunst Büffet, Symposion (Begleitbuch geplant)

Budget: 58.910,00 €



In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts formierte sich eine innovative Gruppe von Künstlerinnen, um die zum Abriss freigegebene ehemalige Schokoladenfabrik Greiser und Döbritz in SO36 zu besetzen. Sie brachen auf, sich ihre eigene Kunstwelt zu schaffen, da sich die männerdominierte Kunstszene als geistig zu eng erwies! Die Amazonen besetzten zwei Häuser in Kreuzberg und nahmen sich den Raum, den sie brauchten, um ihren Ideen von Kunst und Lebensqualität Ausdruck zu verleihen.
Die Frauen folgten einem Aufruf im Radio – Frauengruppen die Räume suchen, sollen sie da und da melden und wir bekamen ein vollständig marodes Gemäuer gezeigt,- kein Strom, kein Wasser, voller Taubenmist, das Dach undicht, die Dielen verrottet. Aber es roch nach Schokolade und Maschinenöl. 2000qm – wollt ihr das haben? jajaja!
Und dann ging es los ! Saubermachen mit Kammerjäger, Planungshase, Verhandlungen mit der GSW für einen Nutzungsvertrag, Anträge. 1982 organisierten die Künstlerinnen Lisa Lancelle, Rotraud von der Heide und Chris Werner den Berliner Frauensommer und brachten damit neues Leben, Geld Aufmerksamkeit in Presse und Politik. Aus dieser Initiative hat sich die Künstlerinnengruppe Schwarze Schokolade  formiert, die heute nach 40 Jahren immer noch aktiv die Kunstwelt belebt. Dieser Künstlerinnengruppe soll diese Ausstellung gewidmet werden, mit Filmen, Konzepten, und originalen Objekten aus dem Archiv, das in der Berlinischen Galerie deponiert ist.


Schoko prod © Videostill aus Chris Werner Nebelwanderung, 1982