neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Salvar esta distancia

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Format: Ausstellungsprojekt mit Veranstaltungsprogramm

Budget: 46.150,80 €



"Salvar esta distancia" ist ein Ausstellungsprojekt mit Rahmenprogramm in der Form von Workshops und Diskussionen. Es verkörpert intersektionale lateinamerikanische feministische Perspektiven aus dem Abya Yala mit Transit in Berlin. Die Ausstellung nimmt die Form eines lateinamerikanischen Marktes. Dieser Raum dient als visuelle Inspiration für die Architektur, aber auch als Metapher für Austausch und Transit. Dort entstehen “Stands” oder Ecken, die die verschiedene Werke beherbergen, oder die gelegentlich durch die Aktivitäten des Veranstaltungsprogramms aktiviert werden.

In einem kollektiven Prozess untersuchen junge lateinamerikanische Künstlerinnen die Beziehungen zwischen Migration, Kolonialismus und/oder Mestizaje, die die lateinamerikanische Geschichte geprägt haben und die auch untrennbar von der Geschichte des heutigen "globalen Nordens" sind. Dazu entwickeln sie neue Werke für das Projekt, die das Raum bespielen. Durch Installation, Video, Zeichnung oder Performance untersuchen diese die persönliche Migrationsgeschichten und setzen sie in Bezug auf größere Prozesse der lateinamerikanischen Geschichte.

Das Projekt reflektiert über die widersprüchliche Erfahrungen im Kontext Europa/Abya Yala und ihre Auswirkungen auf Formen der Identität, der Erinnerung und des Erbes. Es untersucht die Aufbrüchen und Wiederkehr zu unseren Herkunftsorten und Nicht-Herkunftsorten. Der Fokus liegt auf Migrationserfahrungen, transglobale Übergänge in Zeiten der Dekolonisierung und Infragestellen der hegemoniale Narrativen.