neue Gesellschaft
für bildende Kunst

8Freitag, 08. Februar 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung
13Samstag, 13. April 2019, 14.00 Uhr
Symposium: Symposium: WAS BLEIBT / WHAT REMAINS ...?
4Samstag, 04. Mai 2019, 14.00 Uhr
Symposium: Symposium: REVIEWS AND PREVIEWS
KW Institute for Contemporary Art

KW Institute for Contemporary Art: TIES, TALES AND TRACES. Dedicated to Frank Wagner, Independent Curator (1958–2016)

[Frank Wagner gewidmet]
Samstag, 09. Februar 2019 — Sonntag, 05. Mai 2019

TIES, TALES AND TRACES. Dedicated to Frank Wagner, Independent Curator (1958–2016)

Adresse: KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin
Geöffnet:Täglich 12-18 Uhr, Fr 12-20 Uhr
Sprache(n): 
Eintritt: frei
Veranstalter_in: KW Institute for Contemporary Art
save date

TIES, TALES AND TRACES. Dedicated to Frank Wagner, Independent Curator (1958–2016)

Gedenkausstellung in den KW Institute for Contemporary Art

Die Ausstellung TIES, TALES AND TRACES ist der Arbeit des 2016 verstorbenen Kurators Frank Wagner gewidmet. Wagner hatte mit wegweisenden und international viel beachteten Ausstellungen zu kritischer Kunst, AIDS, Gender- und LGBTQI*-Themen großes Ansehen erlangt. Der Kurator, der sich selbst als Independent Curator bezeichnete, holte zahlreiche Künstler_innen oft noch vor ihrem internationalen Durchbruch nach Berlin und unterstützte die Realisierung ihrer Projekte mit außerordentlicher Intensität. In den KW erinnerte Wagner 1992/93 mit der Ausstellung David Wojnarowicz – Ein Gedenkraum / A Memorial Exhibition an das Schaffen des 1992 an den Folgen von AIDS verstorbenen Künstlers, dessen Arbeiten er mehrfach ausgestellt hatte. Als renommiertem und umtriebigem Akteur der Berliner Kunst- und Kulturszene gelang es Wagner durch seine institutionsübergreifenden Projekte und sein Verhandlungsgeschick, Akteur_innen unterschiedlichster künstlerisch-kultureller Bereiche zu fördern und miteinander zu vernetzen. Seine unabhängigen, projektgebundenen Tätigkeiten ließen ihn als Kurator flexibel bleiben, bescherten ihm jedoch ein Leben in existenzieller Unsicherheit. Dennoch gelang es Wagner, mit sensibler Radikalität seine politischen Fragestellungen zu gesellschaftlichen Verhältnissen, alltäglicher Gewalt, Rassismus, Kolonialismus, Faschismus, Homophobie und marginalisierter Sexualität konsequent zu verfolgen. Mit Mitteln der Kunst und seinem experimentellen kuratorischen Ansatz provozierte er unbequeme Diskurse und versuchte auch Menschen jenseits des Kunstbetriebes zu adressieren. Mit frühen Ausstellungen zu machtpolitischen Körperdiskursen, Genderfragen, Sexualität oder AIDS nahm Wagner eine Vorreiterrolle ein und gab der Politisierung des Privaten eine neue Dimension.

Mit der Ausstellung in den KW, die im Wesentlichen auf Kunstwerken und Dokumenten aus Wagners Nachlass basiert, wird sein kuratorisches Schaffen in einem größeren Zusammenhang gewürdigt und ein Einblick in seine vielschichtige Arbeit ermöglicht.


Eine Ausstellung der KW Institute for Contemporary Art, kuratiert vom RealismusStudio der nGbK in Kooperation mit Between Bridges

nGbK-Projektgruppe RealismusStudio: Christin Lahr, Isabelle Meiffert, Ulrike Riebel, Vincent Schier, Susanne Weiß

Der ergänzende Ausstellungsteil im Projektraum Between Bridges (1 Februar – 16 März 2019) wird kuratiert von Wolfgang Tillmans und Eugen Ivan Bergmann


Eröffnungen:
1. Februar 2019, Between Bridges
8. Februar 2019, KW Institute for Contemporary Art / Studio 1

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine

8Freitag, 08. Februar 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung
13Samstag, 13. April 2019, 14.00 Uhr
Symposium: Symposium: WAS BLEIBT / WHAT REMAINS ...?
4Samstag, 04. Mai 2019, 14.00 Uhr
Symposium: Symposium: REVIEWS AND PREVIEWS