neue Gesellschaft
für bildende Kunst

 

 : Kunst im Untergrund

60 Jahre / 1958-2018
Montag, 05. August 2019 — Donnerstag, 31. Dezember 2020

Kunst im Untergrund

Adresse: station urbaner kulturen, Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin (Eingang Kastanienboulevard, neben Lebenshilfe e.V.)
Geöffnet:
Sprache(n): 
  • Deutsch
  • Englisch

Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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Kunst im Untergrund

In den Jahren ab 1958 waren die Plakataktionen für die Hintergleisflächen der U-Bahnstation staatlich reglementiert. Im weiteren Verlauf zeugen Themenwahl und Umsetzung vom Bemühen der Künstler_innen, den U-Bahnhof Alexanderplatz vom Agitationsraum für politische Propaganda in einen Ort für künstlerische Beiträge zu gesellschaftlich relevanten Themen zu verwandeln. 1991 gründete sich die Arbeitsgruppe »Kunst statt Werbung« und 1993 realisierte die nGbK die Gruppenausstellung »Hund ist extra« auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz. Bis 2008 wechselten jährlich die Ausstellungen und künstlerischen Aktionen sowohl auf den Flächen hinter den Gleisen der U2 als auch auf dem Bahnsteig.

Nachdem die BVG die Werbeflächen auf den U-Bahnhöfen verkauft hatte, stand der Bahnsteig am Alexanderplatz nicht mehr für die Kunst zur Verfügung. Der Kunstwettbewerb veränderte sich: Die Standorte wechselten entlang des U-Bahnnetzes – nun nicht mehr ausschließlich unterirdisch – und auch die künstlerischen Formate wurden erweitert hin zu stärker konzeptionellen und intervenierenden Arbeiten.  2014 entstand mit der station urbaner kulturen in Berlin-Hellersdorf eine feste Anlaufstelle in der weiterhin gesellschaftspolitische und ästhetische Fragen an die Menschen dieser Stadt adressiert werden.

2018 - Plakat politisch machen:
Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung war die Verbindungen zwischen Berlin-Hellersdorf als Außenbezirk und dem Alexanderplatz als Sinnbild urbaner Zentralität und gleichzeitig traditionellem Austragungsort des Wettbewerbs. Unter dem Motto »Recht auf Stadt«  thematisieren die künstlerischen Arbeiten das Verhältnis von Stadtpolitik und bürgerlicher Teilhabe und fragen was Stadt ist und wem sie gehört.
Ab 27. September: Mio Okido, Sven Johne

Ab 16. November: Stephan Kurr, mark, Felix Pestemer & GloReiche Nachbarschaft

Ab 29. November: Lars Preisser, Katharina Sieverding

+++ 10.-17. November: Diskurstage "Plakat politisch machen"



Finanziert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Kunst im Stadtraum und unterstützt von der BVG und der LOTTO-Stiftung Berlin

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