neue Gesellschaft
für bildende Kunst

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
Vortrag

Vortrag: »Bodenfrage und wirkliche Demokratie. Was können wir von Gustav Landauer lernen?« von Jan Rolletschek

Dienstag, 10. September 2019, 18.00 Uhr

»Bodenfrage und wirkliche Demokratie. Was können wir von Gustav Landauer lernen?« von Jan Rolletschek

Adresse: Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg, Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
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»Bodenfrage und wirkliche Demokratie. Was können wir von Gustav Landauer lernen?« von Jan Rolletschek

Vortrag und Diskussion

Die Schriften Gustav Landauers, der nach der Niederschlagung der Münchner Räterepublik brutal ermordet wurde, haben in den 1920er Jahren eine Reihe ländlicher Siedlungsprojekte inspiriert. Sie strebten ein Leben in Gerechtigkeit, Kultur und freudiger Arbeit an. Schon früh hatte Landauer aber auch auf die Grenzen solcher Initiativen hingewiesen, insbesondere wenn sie auf dem käuflichen Erwerb von Grund und Boden basieren. »Um den Kampf gegen das Bodeneigentum kommen die Sozialisten nicht herum«, stellte er entsprechend bereits in seinem »Aufruf zum Sozialismus« (1911) fest, denn aus »dem Bodeneigentum und seinem Korrelat, der Bodenlosigkeit, entsteht die Sklaverei, die Hörigkeit, der Tribut, die Pacht, der Zins, das Proletariat«.
Rolletschek geht anhand der Lektüre ausgewählter Texte Landauers der Frage nach, ob wirkliche Demokratie im Sinne kollektiver Selbstbestimmung und ebenso die Beantwortung der sozial-ökologischen Frage nur dann denkbar sind, wenn wir gleichzeitig auch die Bodenfrage lösen.

Jan Rolletschek ist Kulturwissenschaftler und beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit den Verbindungen zwischen dem Philosophen, Schriftsteller und Revolutionär Gustav Landauer und dem Philosophen Baruch de Spinoza. Er ist in der Gustav Landauer Denkmalinitiative in Berlin aktiv. 2019 hat er die Ausstellung  »Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind. Gustav Landauer in Berlin 1889-1917« und das Begleitprogramm zur Ausstellung mitorganisiert.

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Die Veranstaltung ist Teil des Projektes »Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne« - realisiert durch: Botanischer Garten und Botanisches Museum der Freien Universität Berlin (BGBM), Martin-Elsaesser-Stiftung, Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg und neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)

Gefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes und durch die LOTTO-Stiftung Berlin.

Publikation

  
ISBN:

Weitere Termine

15Donnerstag, 15. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung im Botanischen Museum
16Freitag, 16. August 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung: Opening: Ausstellung in der nGbK
4Mittwoch, 04. September 2019, 20.00 Uhr
Film screening: Film screening: »Chão« von Camila Freitas
22Sonntag, 22. September 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
6Sonntag, 06. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK
20Sonntag, 20. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Führung: Guided tour: durch die Ausstellung in der nGbK