neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Online-Workshop

Online-Workshop: Writing Bodies as Moving Bodies – How to use your own body to generate science fiction

Montag, 03. August 2020 — Montag, 31. August 2020

Writing Bodies as Moving Bodies – How to use your own body to generate science fiction

Adresse: nGbK, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
Geöffnet:Täglich 12-18 Uhr, Fr 12-20 Uhr
Sprache(n): 
  • Deutsch
  • Englisch

Eintritt: frei/ Anmeldung
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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Writing Bodies as Moving Bodies – How to use your own body to generate science fiction

ALLE PLÄTZE SIND BEREITS VERGEBEN!
Eine Dokumentation des Workshops wird im September online sein.

[3., 17. und 31. August, 18.00 – 19.30 Uhr]


Ausgangspunkt dieses Workshops sind somatische Praktiken und Science-Fiction-Narrative als Tools zum Entwerfen und Gestalten von Welten. Isabel und Clay erkunden, wie sich Körper und Schreiben wechselseitig beeinflussen und wie aus Schreiben Bewegungen hervorgehen können. Damit zusammenhängend gehen sie der Frage nach, ob Schreiben und Bewegung Praktiken des Widerstands gegen den Einfluss institutionalisierter Strukturen sein können.

Die Online-Sessions und die Zeiträume dazwischen sind ein Raum für Erkundungen und Imagination; ein Raum für gemeinsames Zeitreisen, zum Entwerfen von Welten und zum Weben von Beziehungen. Dabei legen Isabel und Clay einen Fokus auf das Imaginieren und Entwerfen von Körpern, Landschaften und Bewegungen, die wiederum eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden – zugleich bleibt der schreibende und sich bewegende Körper im Blick. Das Formulieren von Gedanken und Narrative können dabei eine wichtige Strategie sein, um mit dem Kapitalismus als Gesellschaftsform und den damit verbundenen sich stets verschiebenden prekären Umständen umzugehen – sie sind ein Werkzeug, um begehrte sowie verkörperte Zukünfte und Gegenwarten aufzubauen.

Der Workshop wird von einem Reader mit Texten und Bildern begleitet, der den Teilnehmenden entweder per Mail zugesandt oder für sie auf der Webseite der nGbK bereitgestellt wird.

Der Workshop wird online (über Zoom) durchgeführt. Er ist in drei Sessions gegliedert, die sich über sechs Wochen verteilen. Sie finden jeweils am 3., 17. und 31. August von 18 bis 19.30 Uhr statt. Jede Video-Session dauert eineinhalb Stunden – nach der Hälfte der Zeit gibt es eine Pause. Bei den Treffen wird geschrieben und miteinander gesprochen und es gibt angeleitete Mediationen. Die Teilnehmenden sollten alle in Berlin leben, da kleine persönliche Treffen zwischen den online Terminen geplant sind. Nach Eurer Anmeldung erhaltet Ihr genauere Informationen.

 

Info zu möglichen Barrieren:

Die Workshopleiter_innen sprechen Englisch und Deutsch. Die Texte werden englischsprachig sein. Bitte lasst uns wissen, falls das ein Hindernis für euch ist.
Der Workshop beruht wesentlich auf Gesprächen in Lautsprache, Lesen und Schreiben. Zwischen den Treffen ist das Lesen von je einem 5- bis 10-seitigen Text sowie ein paar herausgesuchte Zitate geplant. Wenn du eine PDF-Datei brauchst, die automatisiert vorgelesen werden kann, lass es uns wissen.
Zusätzlich zur Workshopleitung werden bei den Video-Treffen Fran und Harley, die die Reihe »Making Queer« organisiert haben, anwesend sein. Sie werden sich vorstellen und Euch während des Workshops unterstützen, falls Ihr irgendetwas braucht.
Bitte lass uns wissen, wenn du irgendwelche weiteren Bedürfnisse hast, die wir hier nicht erwähnen, z.B. falls du eine Gebärdensprachdolmetschung benötigst.

Da es sich um einen kostenlosen Workshop handelt und Schreib- und Bewegungsworkshops sonst häufig Geld kosten und dadurch weniger zugänglich sind, möchten wir besonders Menschen zur Anmeldung ermutigen, die sonst oft systemischen Ausschlüsse erfahren. Bitte ziehe das in Betracht, wenn/bevor du dich anmeldest, falls du Zugang zu Ressourcen hast und nicht marginalisiert wirst.

Die Treffen werden von Clay und Isabel geleitet. Clay ist weiß und identifiziert sich als nicht-binäre Trans-Person, als queer und chronisch krank. Clay bietet somatische Körperarbeit an, schreibt Science Fiction und tanzt. Isabel ist weiß und identifiziert sich als queer. Sie ist Dramaturgin für Tanz und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im künstlerischen Forschungsprojekt »Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image)« an der HfbK Hamburg.

 

Dies ist der vierte Teil der Workshopreihe »Making Queer« von Harley Aussoleil und Frances Breden im Vermittlungsprogramm der nGbK für 2020.

 

 

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