neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Gespräch

Gespräch: anlässlich der Finissage

Sonntag, 24. Juni 2018, 15.00 Uhr

anlässlich der Finissage

Adresse: station urbaner kulturen, Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin (Eingang Kastanienboulevard, neben Lebenshilfe e.V.)
Geöffnet:
Sprache(n): Deutsch
Eintritt: frei
Veranstalter_in: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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anlässlich der Finissage

Finissage und Gesprächsrunde mit Peter Ottmann (Architekt in München und Berlin, Projekte mit Künstler_innen, u.a. bei der Stadtentwicklung Hasenbergl), Eduard Kögel (wissenschaftliche Beratung der Ausstellung »50 Jahre Märkisches Viertel« Berlin) und mit einem Kommentar von Michael Zinganel (Architekt/Künstler, Wien)

Viele Großsiedlungen sind gebaut worden in einer klassisch-modernen Funktionstrennung zwischen Arbeitsplatz, Wohnort und Freizeitarealen. Dazwischen pendelt man hin und her. Der Zusammenbruch der Industrien bringt allgemeine Umbrüche im Arbeitsmarkt mit sich. Immer mehr Bewohner_innen der Trabantenstädte werden zu Transferempfänger_innen. Somit wandeln sich die großen Siedlungen: Sie werden zum Daueraufenthalt für all diejenigen, die am klassischen Arbeitsplatz nicht mehr gebraucht werden.
Wie also stellen sich diese Orte ein auf die wachsende Bedeutung von Haus- und Pflegearbeit, informellen Beschäftigungen oder Heimarbeit,  aber auch auf Beschäftigungsmangel und dem Rückgang der Kaufkraft? Und wie wandeln sich die großen Siedlungen mit dem Einzug von Zuwander_innen und deren vielfältigen Fähigkeiten und Bedürfnissen?

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