neue Gesellschaft
für bildende Kunst

Outreach

Outreach: (Archive encounter) neue Gesellschaft feat. claim – redoing archive: RESEARCH

Wednesday, 10 July 2019, 18:00

Adress:nGbK, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
Open:
Language(s): German
Entry: free
Organized by: neue Gesellschaft für bildende Kunst
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Vermittlungsangebot zum Projekt »50 Jahre neue Gesellschaft«

50 Jahre nGbK lässt sich nicht in nur einer Geschichte erzählen – von dieser Erkenntnis ist die Jubiläumsausstellung geprägt. Auch die Vermittlung widmet sich der Frage, wie das Wissen der nGbK im Sinne eines vielstimmigen Zugriffs in der Gegenwart aktiviert werden kann. Wie kann das institutionelle und aktivistische, gesellschaftskritische und politisch-utopische Wissen aus 50 Jahren Basisdemokratie in ganz persönlichen Begegnungen vergegenwärtigt und verkörpert werden, um nicht nur eine sondern zahlreiche Geschichten zu erzählen und weiter zu spinnen? Wie kann eine Vermittlung aussehen, die sich auf Vergangenes, also auf Archivmaterial bezieht?

Im Anschluss an die vier Symposien – die Lernorte SOLIDARISIEREN, FORSCHEN, ARBEITEN und BEGEHREN – lädt »claim – redoing archive« alle Interessierten ein, Archivmaterial der nGbK zu erschließen. Jeweils mittwochs nach den Symposien besteht die Gelegenheit, genauer in ausgewählte Dokumente wie beispielsweise Katalogtexte, Vereinsprotokolle oder Fotografien zu schauen und diese Archivmaterialien performativ in Form experimenteller szenischer Lesungen zu aktivieren und anschließend zu diskutieren. Dabei werden die jeweiligen Themen der Symposien im Vordergrund stehen. Möglicherweise liegen in diesen Begegnungen von archiviertem Wissen der nGbK und dem lebendigem Wissen der Teilnehmer_innen Impulse und Potentiale für Gegenwart oder Zukunft. Wie überhaupt können sich vergegenwärtigende Zugriffe auf archivalische Dokumente ereignen? Welche Einblicke lassen sich gewinnen? Wo bleiben Fragen und Lücken? Wie können die Fragmente der Vergangenheit verknüpft und in die Gegenwart geholt werden? Welche Rolle können dabei die individuellen Perspektiven der heute auf das Archivmaterial schauenden eigenen Geschichten spielen? Und was lässt sich an eigenem, lebendigem Wissen dem Archiv hinzufügen?

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