Anlaufstelle für Diskriminierung

Die nGbK hat gemäß ihres Code of Conducts sowie der Satzung eine Beschwerdestruktur für Diskriminierung und Konflikte entwickelt. Ein Vertrauensteam berät bei Fällen der Diskriminierung von allen Personen, die das Programm der nGbK besuchen oder mitgestalten, und ist niederschwellig ansprechbar. Das Vertrauensteam bietet eine Beratung auf Deutsch und Englisch an und verweist auf Anfrage auf Beratung in anderen Sprachen hin. Diese Anlaufstelle ist eine erste, vertrauliche Ebene, die bei Bedarf auch anonym in Anspruch genommen werden kann. Das Vertrauensteam stellt darüber hinaus Informationen über externe Beratungsstellen zur Verfügung.

Während Veranstaltungen stehen Awareness-Personen vor Ort zur Unterstützung bei Konflikten, Unsicherheiten oder unangenehmen Situationen bereit und nehmen Beschwerden auf.

In einem zweiten Schritt und unter Einbeziehung des Vertrauensteams kann bei Bedarf ein Beschwerdeverfahren in Gang gesetzt werden. Dieses besteht aus der Meldung an Geschäftsführung und Präsidium und beinhaltet weitere Maßnahmen seitens der nGbK oder den Einbezug einer externen Beschwerdestelle. Es werden Maßnahmen ergriffen, die darauf hinzielen, den jeweils spezifischen Vorfall einerseits unmittelbar aufzuarbeiten und andererseits ähnliche Fälle für die Zukunft zu verhindern.

Für Beschäftigte der nGbK besteht zudem eine Beschwerdestelle gemäß §13 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). Beschweren können sich hier nGbK-Beschäftigte, die sich rassistisch oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt fühlen.


Externe diskriminierungskritische Beratung und Verfahrensbegleitung

Im Bedarfsfall unterstützt die externe Beratungsstelle i-PÄD.

Bitte wenden Sie sich direkt an Anna Gärtner awareness@ngbk.de.