A01 INFRASTRUKTURISMUS
Format: Ausstellung und Veranstaltungsreihe
Bevorzugter Zeitraum: Mitte März bis Ende Mai 2025 (flexible Daten möglich)
Die Ausstellung „INFRASTRUKTURISMUS“ erforscht die Relevanz von Infrastruktur als Grundpfeiler der Gesellschaft auf künstlerische Weise. Kunst wird mit wissenschaftlichen Perspektiven in Dialog gebracht. Ziel ist es, die komplexe Thematik von Infrastruktur (nicht nur die gebaute, sondern auch die soziale Infrastruktur!) durch die Verbindung unterschiedlicher Perspektiven zu erfassen und durch eine einladende Ausstellung zu vermitteln. Im Vordergrund steht die dialogische Beziehung zwischen Kunst, Wissenschaft und kuratorischer Praxis auf Augenhöhe. Acht Künstler:innen entwickeln Kunstwerke zu verschiedenen „Ismen“ der Infrastruktur (Urbanismus, Aktivismus, Vandalismus, Utopismus, Kapitalismus uvm.), dabei stehen sie im inhaltlichen Austausch mit acht Wissenschafter:innen. Ganz bewusst geht es den Initiator:innen nicht um ein gemeinsames Arbeiten an einem „Produkt“, sondern dem Transfer von Wissen zwischen den Expertisen Kunst und Wissenschaft. Beide Bereiche bleiben in ihrer Profession und treffen sich im Dialog. Das Kurator:innenteam legt in Bezug auf die Besucher:innen-Perspektive Wert auf ein „sich Zeit nehmen“ und ein „bleiben wollen“. Ein ergänzendes Element ist das Rahmenprogramm zur inhaltlichen Vertiefung. Vier Veranstaltungen mit öffentlichen Gesprächsrunden konzentrieren sich auf jeweils zwei „Ismen“ aus künstlerischer und wissenschaftlicher Perspektive.
Die projektinitiierende Arbeitsgruppe besteht aus einem Zusammenschluss sieben verschiedener Disziplinen. Das Team sieht eine non-hierarchische Zusammenarbeit vor und beinhaltet Vertreter:innen aus der Kunst, Kunstwissenschaft, kuratorischen- und urbanen Praxis, Projektmanagement, Wissenschaft und Kommunikationsdesign.