A17 Reshaping Narratives: Centers toward center
Format: Ausstellung, öffentliches Programm, Publikation
Bevorzugter Zeitraum: September bis November 2025
Wie das Sonnensystem beruht auch unsere Welt auf Gravitations- und Bewegungszentren. Auch die Systeme um uns herum drehen sich um dominante Epizentren. Aufgrund von kapitalistischen und kolonialen Einflüssen wird ein beträchtlicher Teil der Welt an die sogenannten „Ränder“ gedrängt. Die gleichen Prinzipien erstrecken sich über verschiedene Aspekte des täglichen Lebens und wirken sich auf Identitätsmerkmale wie Gender, Race und Ethnizität aus.
Unser Projekt konzentriert sich auf die Erforschung dieser „marginalisierten“ Ränder und untersucht künstlerische Praktiken, literarische Ausdrücke und wissenschaftliche Beiträge, die das Konzept von Wandel und Veränderung darstellen und ausdrücken. Insbesondere wollen wir Handlungen und Gefühle einer von den Rändern ausgehenden Transformation beleuchten, mit dem Ziel, zur Entstehung neuer Zentralitäten beizutragen.
Das Projekt “Reshaping Narratives: Centers toward center” konzentriert sich auf die Vielfalt von Narrativen, Formen der Transformation und Ausdrücke marginalisierter Räume und Identitäten. Vorwiegend durch die Identität des „Subalternen“ charakterisiert, möchten wir Künstler_innen, Aktivist_innen, Kurator_innen, Wissenschaftler_innen, Journalist_innen und Autor_innen zusammenbringen, um Zeugnisse des Wandels in ihren eigenen marginalisierten Lebensbedingungen abzulegen. Unser Hauptziel besteht darin, vielfältige Formen der Transformation und des Wandels aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Durch das Hinterfragen bestehender Zentralitäten möchte das Projekt Praktiken künstlerischer Transgression dekonstruieren und an der Entstehung neuer Zentralitäten mitwirken. Tatsächlich möchten wir eine Möglichkeit zur Veränderung schaffen, für und durch die Menschen, die häufig zu Schweigen gebracht und ausgegrenzt werden.