A21 PROTEST B - IN SEARCH OF FORMS OF PROTEST IN A TRANSDISCIPLINARY HAPPENING (AT)

Format: Verschiedene Formate und Aktionen (Ausstellung, Werkstatt, Workshops, Performances im öffentlichen Raum, Radio-Format, Archiv-Publikation (digital), Protest-Platte)

Bevorzugte Zeiträume: 1. Mitte März bis Ende Mai 2025; 2. Mitte September bis Ende November 2025

In unserer Zeit, wo Diskussionsräume aufgrund mangelnder Ambiguitätstoleranz sowohl digital wie auch analog verschwinden, die wir als Künstler*innen auch nicht leisten können/wollen, setzen wir den Schwerpunkt unserer Arbeit auf einen freundlich empfangenden Raum. Ein lebendiger Raum, der es auf Begegnungen anlegen will. Ein safe space für Präsentationen, Austausch, Gegensätze, Praktiken but not a smooth space. Von diesem Raum aus wollen wir über den Praxisaustausch (Sprache und Material) über Dialog, Zuhören, Fragen, Reflektieren, Zeigen und Machen weitere Aktionen für den Raum entwerfen, proben und wenn möglich in den öffentlichen Raum überführen.

Die Basis des Raums ist das freundliche Empfangen. Damit meinen wir das Widersprüchen aus den sich voneinander unterscheidenden Realitäten dazu gehören: „Can you speak about“. Über einen voneinander erfragenden und erzählenden Dialog wollen wir auftauchende Gegensätze auf ihr spezifisches „What do you mean in specific“ untersuchen. Welche Realitäten im Raum empfangen werden, wird von uns gesteuert. Sicher ist, dass wir reaktionäre, rechte, schwurbelnde Positionen auslassen werden.

Die Teilhabe an unserem Austausch planen wir  über, öffentliche Ausschreibungen, Ankündigungen und persönliche Einladungen zu organisieren. Wir wollen uns nicht auf einzelne Expert*innen reduzieren, sondern sind im Speziellen an Gruppen interessiert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, zu protestieren und Aktivismus als Handlungsraum zu praktizieren. Die Diversität der verschiedenen Protest-Welten, mit ihren subjektiven oder auch kollektiven Realitäten, ist was uns interessiert.
Wir wollen lustvoll über unsere sich voneinander unterscheidenden Protest-Praktiken reflektieren und mit den von uns zur Verfügung gestellten Mitteln im Raum einen Rahmen für eine Protest B entwickeln, um neue Protestformen auszutesten.

Untersucht wird, ob der Weg über das Spezifische der Gegensätze ein Prozess sein kann, um Protestaktionen für unsere spezifischen Gegensätze zu entwickeln und neue Parolen auf beiden Seiten  entstehen zu lassen? Andere Protest-Songs oder Sounds auf beiden Seiten zu komponieren, andere Tänze zu choreographieren, andere Plakatfarben und Motive ins Spiel zu bringen …

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