A Burnt-Out Case?

Jahr: 2012 Typ: Print-Publikation Sprachen: Deutsch Format: 14,8 x 21 cm, Klipp-Board mit Einzelblättern Umfang: 48 S., 30 Abb. ISBN: keine

„Der Burn-out wird zunehmend zu einer Diagnose unserer Leistungsgesellschaft – zeugt er doch von der Bereitschaft, alles zu geben und das scheinbar Undurchführbare zu ermöglichen, Grenzen zu überschreiten und über sich hinauszuwachsen“, schreibt die Arbeitsgruppe und plädiert für einen neuen, reflektierten Umgang mit dem Phänomen Burn-out. Welche alternativen Arbeits- und Handlungsmodelle lassen sich der aktuellen Dynamik entgegensetzen? Wie lässt sich den gegenwärtigen Vereinnahmungen und medialen Fixierungen entkommen? In einer öffentlichen Ausschreibung wurden Künstler_innen, Aktivist_innen und interdisziplinäre Arbeitsgruppen eingeladen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Publikation, die als lose Materialsammlung mit Klemmbrett und Bleistift konzipiert wurde, stellt die ausgewählten Arbeiten vor, die statt klarem Befund und Lösung vielmehr Fragen, Reflexionen und Visionen anbieten. Ein besonderer Fokus lag auf der Perspektive von Künstler_innen, die oftmals in einem prekarisierten Umfeld arbeiten und leben, aber zugleich als Vorreiter_innen flexibler und deregulierter Arbeitswelten gehandelt werden.

Hg.: nGbK

Arbeitsgruppe: Andrea Hense, Annika Niemann, Nadin Reschke, Sabine Richter, Karen Weinert

Mit Beiträgen von: Andrea Hense, Annika Niemann, Nadin Reschke, Sabine Richter, Karen Weinert

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