Open Archive for Urbanism: Im Prisma zweier Gesellschaftssysteme. Kunst im öffentlichen Raum. Gespräch mit Gertraude Pohl
Gertraude Pohl ist bildende Künstlerin und Gestalterin. Sie studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und ist eine der wenigen Künstlerinnen, die die Ästhetik der Kunst im öffentlichen Raum in der DDR maßgeblich mitgeprägt haben. Ihre bedeutendsten Projekte waren die kollektive Entwicklung des Farb- und Materialkonzepts für den Palast der Republik und ihr Entwurf für dessen Natursteinboden im Hauptfoyer, die Wandgestaltung für das VEB-Werk Stern-Radio in Berlin-Marzahn sowie zahlreiche Wandbilder für „Kinderkombinationen“ und öffentliche Gebäude. Nach der Wende setzte sie sich u.a. mit dem Verschwinden und der Zerstörung von DDR-Kunst im öffentlichen Raum auseinander.