Open Archive For Urbanism: Flow Lines
Wasserinfrastrukturen, ökologische Transformationen und postsozialistische Landschaften
Wie prägen Staudämme Landschaften, Erinnerungen und Zukunftsentwürfe? Welche Spuren hinterlassen Wasserinfrastrukturen in ökologischen, sozialen und politischen Zusammenhängen?
Die öffentliche Veranstaltung Flow Lines bringt Künstler_innen, Forscher_innen und Kurator_innen aus der Ukraine und Deutschland zusammen, die sich mit Wasserkraft-Infrastrukturen, ökologischen Transformationen und postsozialistischen Landschaften zwischen der Ukraine und der ehemaligen DDR auseinandersetzen. Die Beiträge wurden im Rahmen eines mehrmonatigen Forschungs- und Kunstprojekts entwickelt und treten in Dialog mit der Ausstellung Open Archive for Urbanism in der station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf.
Das Projekt Flow Lines wurde von Korsi Berlin e.V. und dem Ukrainian Environmental Humanities Network (UEHN) initiiert. Ausgehend von Feldforschung in Cherkasy, Archivarbeit und künstlerischer Recherche untersucht das Projekt die Verflechtungen von Wasser, Infrastruktur, Erinnerung und Zukunftsvorstellungen in unterschiedlichen postsozialistischen Kontexten.
Mit: Anna Potyomkina und Oksana Pohrebennyk, Variable Name / Назва змінна (Valerie Karpan und Maryna Marinichenko), Alkistis Thomidou, Tinatin Gurgenidze, Oleksandra Pogrebnyak, Krzysztof Gutfrański sowie weiteren Gästen.
Eine Veranstaltung von Korsi Berlin e.V., dem Ukrainian Environmental Humanities Network und der station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf.
Flow Lines ist Teil des RHIZOM/RAZOM-Programms des Ukrainischen Instituts in Deutschland. Das Programm wird vom Auswärtiges Amt (ÖPR-Programm) gefördert und in Zusammenarbeit mit Insha Osvita durchgeführt.