QUEERE KUNST IN DER DDR? „Out in Ost-Berlin“
Filmvorführung und Artist Talk mit Andreas Fux
Auch in der DDR erlebten die meisten Homosexuellen Angst und Schuldgefühle. Seit 1968 war Homosexualität in der DDR straffrei, doch sie blieb ein Tabu. Viele Homosexuelle gerieten in den dramatischen Konflikt zwischen Heimatliebe und Protest gegen den sie ignorierenden Staat. Der Film erzählt spannende, überraschende Geschichten aus dem Alltag einer Minderheit in der DDR. Ein Film von Jochen Hick und Andreas Strohfeldt.
Andreas Fux, geboren in Berlin-Lichtenberg, ist ein deutscher Fotograf, der seit 1990 freischaffend tätig ist und in Berlin lebt und arbeitet. Erste Arbeiten von ihm erschienen bereits 1988 in der Ost-Berliner Zeitschrift Das Magazin. Er zählt zur Prenzlauer Berger Künstlerszene, die die letzten Jahre der DDR, die Wendezeit und den gesellschaftlichen Umbruch dokumentierte. In seinen Fotografien setzt er sich mit Themen wie Körper, Identität und Sexualität auseinander und entwickelt dabei eine prägnante, oft provokante Bildsprache.